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Pipamadita


Wer einmal in Belgien war hat sie vielleicht mal probiert, eine "Brusselse Wafel", oder, auf französisch "Gaufre de Bruxelles", (denn Belgien ist dreisprachig). Kross und fluffig muss sie sein, und keineswegs süß ! Für gewöhnlich wird sie mit Puderzucker und frischem oder eingemachtem Obst, aber auch gern mit Vanilleeis serviert. Auch herzhafte Varianten mit Käse, Schinken und/ oder Ei findet man auf den Speisekarten. Die tiefen Fächer (idealerweise sollen es wohl 20 sein) sind wie gemacht, um diese Toppings optimal aufzunehmen . Der Teig ist verhältnismäßig dünnflüssig, weshalb ein wendbares Waffeleisen empfehlenswert ist. (Der große Konkurrent, mit der man die Brüsseler Waffel nicht verwechseln darf, ist die "Gaufres de Liége", die Lütticher Waffel, die (sehr) süß, hefig und deutlich kompakter ist. Der Teig dazu ist auch viel fester. Weil sie mit Perlzucker durchzogen ist, nennt man sie auch "Gaufre de Sucre / Zuikerwafel". Häufig wird sie in den Innenstädten warm "to go" angeboten. Die haben allerdings ein ganz anderes Rezept. )