11 von 152 Kommentaren

geniesserinHH


Hallo Werner, nur in Wasser einkochen würde ich natürlich auch nicht machen, da hätte man hinterher quasi eine aromatische Brühe und das eigentliche Einkochgut wäre ausgelaugt, wie beim Kochen von Brühe. Gemüse einkochen würde ich also auch nur in gesalzenem und ggf auch noch weiter gewürztem Wasser, da bin ich ganz Deiner Meinung. In diesem Fall sorgt das Salz auch für den Erhalt einer angenehmen Konsistenz, vor allem bei Paprika wichtig, das weiß ich vom milchsauren Einlegen. Ist zwar ein komplett anderes Verfahren, aber das Salzprinzip gilt ganz allgemein. Nur hat es halt nichts mit der Konservierung an sich zu tun, haltbar wäre es auch ohne oder mit wenig Salz. Allerdings rede ich nur vom klassischen Einkochen mit der vorgeschriebenen Einkochzeit, bei der Mikrowellen-Variante mag das wieder ganz anders sein, damit habe ich keine Erfahrung. So jetzt haben wir das Thema umfassend behandelt - und können wieder Leberknödel essen ;-))) Viele Grüße, Ulrike

geniesserinHH


Hallo Werner, Du bist wirklich ein Spezialist für alles rund um die Wurst, aber beim Einkochen muss ich Dir widersprechen, einfach dass andere User, die das Thema vielleicht interessiert, die korrekte Information erhalten. Ich hoffe, diese Richtigstellung ist auch in Deinem Sinn. Das Salz spielt beim Einkochen wirklich, wirklich keine Rolle. Ich habe die Weck-Einkochbibel und anderes zum Thema sehr gründlich studiert. Bei Würstchen macht das natürlich Sinn, wenn man sie pur einkocht, denn in reinem Wasser würden sie einiges von ihrer Würze an das Wasser abgeben und vielleicht auch die Konsistenz verändern. Man kann aber jederzeit Fleischzubereitungen und auch Würstchen in normal nach Geschmack gewürzter Brühe oder in Gemüse (z.B. Würstel oder Bauch in Sauerkraut, Schweinebraten oder -gulasch auf/in Weißkraut, Gulaschsuppe mit oder ohne viel Gemüse) usw. einkochen, die Salzzugabe richtet sich hier nur nach dem eigenen Geschmack. Tendenziell würze ich etwas stärker, damit die Einlage nicht einen Teil ihrer Würze verliert, aber von der Konservierungsseite spielt das Salz beim klassischen Einkochen im Einmachglas keine Rolle. Ich denke allerdings, dass man die Leberknödelsuppe wegen des relativ hohen Brotanteils nicht unbedingt ein Jahr aufheben sollte, könnte säuern. Ich habe ja nur 5 Liter-Gläser eingekocht, innerhalb eines halben Jahres sollten die aufgebraucht sein und auch keine negativen Veränderungen aufweisen. Die Leberknödelsuppe sieht gut aus, die Knödel sind nicht zerfallen, auch nicht bei der gleichzeitig eingekochten Fleischklößchensuppe (sehr kleine Klößchen aus purem Schweinshack ohne Ei und ohne Brot, kräftige selbst gekochte Brühe, kurz vorgegarte Gemüseeinlage). Ob sie beim Öffnen sehr weich sein werden, wird sich zeigen, das schreibe ich dann demnächst hier rein. Nix für ungut, danke für viele gute Tipps, die mir schon viel geholfen haben, und nochmals für das Rezept. Gestern gab's Leberknödel mit selbst gemachtem Sauerkraut (selbst klassisch im Fass vergoren) und Kartoffelbrei, köstlich! Schöne Grüße, Ulrike

Steckchen


Hallo Wurstler, vielen Dank für dieses excellente Rezept! Der Herzallerliebste hatte viel Hähnchenleber von seiner Schwester (Geflügelbäurin) mitgebracht... da mußte ich mir schnell was einfallen lassen. Hab Leberpastete und eben Deine Knödel gemacht. Herrlich, ich werde nie mehr welche kaufen oder im Lokal essen! Die schmecken endlich mal richtig nach Leber, sind nicht hart, sondern schön fluffig, fallen nicht auseinander und die Würze ist auch toll! Kompliment! :) Uns beiden hat's super geschmeckt, und es sind noch welche da :) Liebe Grüße aus Bayern Steckchen

geniesserinHH


Hallo Werner, ich bin in den Startlöchern und probiere das einfach mal, allerdings mit einer schönen Brühe und Gemüse, so dass ich einige komplette Suppenportionen in Gläsern habe. Letztlich kann ja nicht richtig viel passieren, wenn die Knödel auseinanderfallen, hat man halt eine Art Leberknödeleintopf... Ich koche öfter mal ein und war schon bei manchen Sachen überrascht, wie angenehm die Konsistenz trotz der 2 Stunden Einkochzeit war, obwohl ich fertige Fleischgerichte wie Rouladen o.ä. laut Weck-Anweisung vorher immer fertig gare, leicht knapp allerdings. Jetzt habe ich grade alle Gemüse und die Brühe soweit vorbereitet und fange mit dem Endspurt an. In ein paar Tagen öffne ich ein kleines Probeglas und berichte dann, wie's geworden ist. Vielen Dank für Deine schnelle und wie immer nette Antwort :-) Schöne Grüße, Ulrike

geniesserinHH


Hallo Werner, mit 5 Sternen bewerte ich extrem selten, aber dieses Rezept verdient sie für meinen Geschmack unbedingt - vielen Dank dafür! Das Verhältnis Leber-Fleisch, was ich als die Grundlage für top oder Flop betrachte, sowie die Gewürzmengen sind für uns genau richtig, die Knödel schmecken köstlich (lediglich beim Majoran war ich etwas sparsamer, ist aber eine rein subjektive Sache). Dazu ist die Vorgehensweise sehr gut beschrieben und die Teigruhezeit passt ebenfalls genau. Ich habe die doppelte Menge gemacht, weil ich grade zwei Bio-Lebern direkt vom Hofschlachter bekommen hatte und seit langem ein Leberknödel-Notstand bei uns herrschte - der ist jetzt erst mal für längere Zeit gründlich behoben! Wegen der großen Menge folgende Frage: Hast Du schon mal Leberknödel eingekocht? Ich würde gerne einige Gläser schöne Suppe mit den kleinen Nocken und etwas Gemüse einkochen, die hat man einfacher und schneller parat als Gefrorenes. Aber ich befürchte natürlich, dass die Knödel zerkochen, hätte deshalb gerne einen Erfahrungswert. Ich würde mich freuen, von Dir zu hören oder natürlich auch gerne von anderen Usern, die das vielleicht schon probiert haben. Danke und schöne Grüße aus dem Norden, Ulrike

ASCU


Ach im übrigen, ich habe auch Rinderleber genommen und finde diese geschmacklich herzhafter als Schweineleber.

ASCU


Danke für das tolle Rezept ! Meine ersten Leberknödel, und geschmacklich hervorragend. Einzig die Konsestenz hab ich wohl nicht so hingekriegt ( obwohl sie nicht zerfallen sind ), denn so schön wie auf dem Foto sahen sie definitiv nicht aus. ;-)

unknown-735282117a043cfe93b6eb8779c19bd6


Hallo Wurstler1, ein tolles Rezept! Ich habe mir heute in etwas veränderter Form (Schweineleber → Kaninchenleber, Schweinebauch → Gehacktes, Brötchen → Laugenstangen) gleich einen kleinen Vorrat gekocht (halbe Arbeit). Und aus dem Kochwasser ist dann noch unter Zugabe von Wurzelwerk und div. Gewürzen eine Brühe entstanden. Diese wird dann unter Verwendung von rechteckigen Margarinebechern (z.B. Homa Gold) 500 ml- weise als Grundlage für andere Gerichte eingefroren.

mathesm


Ich werde sie heute mal wieder machen, leider habe ich stat Schweineleber nur Rinderleber, meint ihr macht das was großartig aus? des weiteren wollte ich stat Schweinebauch halb halb Schweinebauch/Speck nehmen, was meint ihr dazu? sollte ich auf Grund der Zutaten Änderungen der Gewürze vor nehmen?

Wurstler1


Hi Baeuerle freut mich, natürlich kann man auch die Knödel in der Fleischbrühe baden. Gruß Werner

Baeuerle


Hallo Wurstler1, habe heute dein Rezept ausprobiert, was soll ich sagen, einfach perfekt. Hab eines geändert, hab anstelle von Salzwasser, Fleischbrühe genommen. Zwei übrig gebliebene Knödel zerteilen und rein, hab ich morgen eine perfekte Vorspeise. Gruß Baeuerle